benevolpark - benevol St.Gallen
Partizipation ist ein integraler Bestandteil erfolgreicher Klimaprojekte. Denn Klimaneutralität ist nicht allein eine technische oder organisatorische Aufgabe, sondern ein gesellschaftlicher Transformationsprozess. Nachhaltige Veränderungen gelingen nur, wenn möglichst viele Menschen diese verstehen, mittragen und aktiv mitgestalten. Dabei kann Partizipation helfen, Transparenz zu schaffen, Akzeptanz zu fördern und unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und lokale Kompetenzen einzubringen.
Die vorgestellten Praxisbeispiele zeigen: Durch kontinuierliche sachliche und fachliche Unterstützung, kooperativen Wissenstransfer und strukturierte Prozesse können Menschen nachhaltig motiviert werden, aktiv zur Klimaneutralität beizutragen.
Drei zentrale Faktoren für gelingende Klimapartizipation wurden anhand von Praxisbeispielen vorgestellt und anschliessend mit dem Publikum diskutiert.
Ueli Rickenbach, Stv. Geschäftsführer von benevol St.Gallen, erläuterte, wie der Benevolpark Zugang zu Netzwerken und Mitteln schafft und so freiwilliges Engagement fördert. Als zukünftiger Klima-Hub für die Stadt St.Gallen wird die Unterstützung von Engagement im Klimabereich weiter ausgebaut: Geplant sind die Bereitstellung von Ressourcen wie Räume, Technik und Vernetzung.
Rhea Braunwalder, Vorstandsmitglied von OstSinn, präsentierte die Projektschmiede als kooperativen Ansatz zur Förderung engagierter Menschen und Vereine. Das seit zehn Jahren in der Bodenseeregion erprobte Modell kann einfach lokal adaptiert werden und unterstützt die Entwicklung gemeinsamer Ideen für St.Gallen.
Stefan Tittmann von ProjektForum zeigte am Beispiel des rund einjährigen Prozesses «Zukunfts-Kafi», wie die Beteiligung der Bevölkerung bei Initiierung und Umsetzung von Klimaprojekten auf lokaler Ebene systematisch unterstützt werden kann. Der strukturierte Ansatz ermöglicht es, freiwilliges Engagement effektiv zu koordinieren und nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Im Anschluss an die Inputs folgte ein Austausch, bei dem die Teilnehmenden die vorgestellten Ansätze und Faktoren an drei Thementischen vertiefen konnten. Dabei zeigte sich: Partizipation gelingt besonders dann, wenn lokale Netzwerke, kontinuierliche sachliche und fachliche Unterstützung und geklärte Strukturen zusammenwirken.
Faktor 1

Faktor 2

Faktor 3
